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Stellt hoch Eure Füße

Vorbeugung: Hilft der Toilettenhocker gegen Verstopfung?

Verstopfung, Hämorriden und Blähungen sind Themen, die niemandem am A… allgemeinen Interesse vorbei gehen sollten. Zwar ist Verstopfung (Obstipation) nicht eben Smalltalk tauglich, aber in der modernen westlichen Welt weit verbreitet. Das liegt nicht unbedingt daran, dass der Rest der Welt im Einklang mit der Natur lebt und darum mit leichtem Stuhlgang gesegnet wurde. Neben der passenden Ernährung gibt es noch ein weiteres Mittel gegen Verstopfung: die richtige Sitzposition.

Die Sitzhaltung beim Stuhlgang und der Winkel des Darms

Menschen mit Verstopfung beobachten oft neidisch wie ihr Hund mühelos unter jedem Baum ein Päckchen fallen lässt. Die hockende Position, die Ihr Vierbeiner einnimmt, ist typisch für viele Säugetiere. Katzen, Hunde, Schweine, Primaten und eben auch der Mensch haben sich seit grauer Vorzeit in die Hocke begeben, um sich zu entleeren.

In einigen Ländern findet man unsere thronartige Schüssel höchstens auf der Behindertentoilette. Vor allem in Asien sind Toiletten weit verbreitet, die wie ein modern gefliestes Loch im Boden aussehen und von jedem benutzt werden, der sich noch hinhocken kann. Angeblich führt das dazu, dass Asiaten seltener an Verstopfung leiden. Wie hängt das zusammen?

Mit dem Oberkörper in aufrechter Position im rechten Winkel zu den Oberschenkeln zu sitzen, ist in zum Beispiel in Europa die übliche Haltung. Dabei macht unser Darm aber einen ungünstigen Knick. Wenn Sie keine Verstopfung oder andere Verdauungsprobleme haben, sind Sie natürlich auch in dieser Sitzhaltung zu großen Geschäften fähig. Wenn Sie sich in die Hocke begeben, bildet der Darm eine gerade Linie und der Anus ist weiter geöffnet. Das kann den Stuhlgang bei Verstopfung erleichtern.

 

Das Comeback des Toilettenhockers

Eine Alternative zu der eher unbequemen Hock-Haltung ist ein Schemel oder Hocker, mit dem Sie die Füße hochstellen können. So können Sie die Hockstellung gewissermaßen imitieren und der Verstopfung vorbeugen. Die hochgestellten Beine können helfen, den Stuhlgang zu erleichtern und zu beschleunigen. Wer sich nämlich zu sehr auf dem Locus abmüht, riskiert durch das ständige Pressen Risse im Darm, Hämorriden oder erhöhten Blutdruck.

Ein Toilettenhocker sollte mindestens 20 cm hoch sein und den Füßen stabilen Halt geben. Stattdessen Bücherstapel zu benutzen, ist meistens eine sehr wackelige Angelegenheit. Die praktischen Trittstufen von NATUREHOME können problemlos als Toilettenhocker benutzt werden. Nebenbei hilft der praktische Tritthocker auch Ihren Kindern oder Enkeln dabei, an das Waschbecken zu gelangen.

Dank des schön verarbeiteten Holzes können Sie die Fußbank auch als dekorative Ablagefläche im Badezimmer stehen lassen, denn der Hocker stößt nicht jeden Besucher sofort mit der Nase darauf, dass Sie Verstopfung haben.

Die Folgen von Verstopfung nicht unterschätzen

In Film und Fernsehen wird Verstopfung oft als ulkiges Alte-Leute-Problem dargestellt. Allerdings kommen die Beschwerden auch bei jungen Menschen regelmäßig vor. Außerdem kann Verstopfung sehr schmerzhaft und gefährlich werden, weswegen jeder die Beschwerden ernst nehmen sollte. Eine unangenehme Begleiterscheinung sind zum Beispiel Hämorriden.

Dabei handelt es sich übrigens nicht um Pickel am Gesäß, Hämorriden sind Schwellkörper im Enddarm, die beim Verschließen des Darms helfen. Durch Verstopfung und Pressen können Sie sich vergrößern und den Stuhlgang behindern. Permanente Blähungen und das „überfüllte“ Gefühl ist für alle Betroffenen sehr belastend. Im extremen Fall kann chronische Verstopfung sogar zu Darmkrebs führen.

Die Veränderung der Sitzposition kann helfen, reicht aber bei hartnäckiger Verstopfung nicht aus. Damit es gar nicht so weit kommt, sind ballaststoffreiche Ernährung, viel Trinken und Bewegung wichtig. Verstopfung ist in Stresssituationen normal, auch die ersten Tage auf Reisen quittiert der Darm gerne mit einer Notabriegelung. Menschen mit trägem Darm gehen sogar nur alle 3 Tage zur Toilette. Ob Sie Verstopfung haben, bemerken Sie an Schmerzen im Unterbauch, Blähungen und Schwierigkeiten beim Stuhlgang.

Wenn alle Hausmittel und die Fußbank nichts mehr ins Rollen bringen, kann Ihnen Ihr Hausarzt helfen, die Beschwerden zu lindern. Eines sollten Sie auf keinen Fall tun: sich selbst dauerhaft mit Abführmitteln behandeln. Davon bekommen Sie nämlich schnell Mangelerscheinungen und Entzündungen im Darm.

 

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