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Plastikfrei im eigenen Bad

Plastikfreies Bad

Plastikfrei im eigenen Bad – 5 Tipps wie Sie bei Ihrer täglichen Pflege Plastik vermeiden

Das Badezimmer ist unsere eigene kleine Wohlfühloase. Hier starten wir in den Tag und beenden denselben. Dafür haben wir einige kleine Helfer, die unseren Körper hegen und pflegen. Doch diese Produkte sind meist nicht nur in Plastik verpackt, gleichzeitig enthalten sie oft große Mengen an Mikroplastik. Jeden Tag gelangt daher aus den Badezimmern dieser Welt Plastik in die Leitungen und findet den Weg in die Natur. Wie wir ganz simpel Plastik im eigenen Badezimmer reduzieren können, verraten wir hier.

  1. Frischer Atem, weiße Zähne – Die Holz Zahnbürste

Ob Sie es glauben oder nicht, man kann auf Plastikzahnbürsten verzichten. Immer mehr ambitionierte Hersteller vertrauen auf Bambus oder andere Holzarten, um Zahnbürsten herzustellen. Dennoch sind die Borsten meist noch immer aus Nylon. Ganz plastikfrei kann man die kleinen Bürstchen daher noch nicht betiteln. Trotzdem spart man eine Menge Plastikmüll auf die Jahre gesehen, wenn man auf die hölzernen Alternativen umsteigt.

  1. Plastikfreie Zahnzwischenräume

Wenn wir schon beim Thema Zähne sind, auch bei der Zahnseide kann auf eine plastikfreie Alternative umgestiegen werden. Echte Seide mit Bienenwachs ist ein biologisch abbaubares Produkt, das in einem Glasröhrchen oder in einer Dose aufbewahrt wird. Nicht nur Ihre Zahnzwischenräume werden sich über die natürliche Zahnseide freuen. Erhältlich sind die trendigen, dünnen Fäden im Internet.

  1. Schwitzen ohne Plastik – Biologisches Deodorant

Dass Sprühdeos meist giftige Stoffe aufweisen und nicht besonders gut für unsere Körper sind, wissen wir bereits. Viele natürliche Alternativen sind zwar besser verträglich für unsere Haut und in Glasflaschen erhältlich, die Pumpe dieser Sprays ist jedoch meist aus Plastik und daher noch nicht komplett umweltfreundlich.
Unser Tipp für eine plastikfreie Variante: Deosticks aus Bienenwachs. Auch Kokosöl oder Deocremes können im Glastiegel oder in der Aludose erworben werden.

  1. Das können Sie sich abschminken

Vor allem Frauen kennen das abendliche Prozedere: Wattepad raus, Abschminkcreme drauf und das Gesicht von Make-Up befreien. Was ein Cleaning für unsere Haut ist, wird der Umwelt zur Last. Wattepads sind meist mit Plastikpartikeln versehen, von der Verpackung ganz zu schweigen. Obwohl der Abschminkprozess ganz ohne diese Pads auskommen könnte, vertrauen wir meist auf Biobaumwolle und Co. Seien Sie kreative, basteln Sie sich Ihre persönlichen, umweltfreundlichen Abschminktücher. Alte Stoffreste in verschiedenen Farben und Formen lassen sich wiederverwenden und erfüllen den gleichen Zweck, wie die umweltschädlichen Mitstreiter.
Ein Geheimtipp: Mikrofleece saugt den ganzen Schmutz des Tages aus Ihren Poren. Danach einfach ab in die Wäsche.

Seifenschalen aus Olivenholz

Seifenschalen aus Olivenholz

  1. Wenn in der Dusche nicht nur Ihr Körper sauber wird

Mittlerweile können Duschgel, Zahnpasta und Seifen in festen Varianten erhalten werden. Diese grünen Alternativen werden meist in Kartonagen verkauft.
Nacktes Duschgel und Shampoo Bars sind die neuen, angesagten Optionen, wenn es um die Reduktion von Plastikmüll im eigenen Badezimmer geht. Sie werden staunen. Danach ist nicht nur Ihr Körper und Haar gereinigt, auch Ihr grüner Fußabdruck bleibt sauber. Die Dusche mit reinem Gewissen ist mittlerweile nicht nur im Internet erhältlich.

Und zu guter Letzt: Wie erkenne ich Kunststoff in Kosmetikprodukten?

Verpackungen von Körperpflegeprodukte sind leider meist aus Plastik. Auch wenn wir viele Alternativen finden konnten, meist ist der komplette Plastikverzicht nur sehr schwierig in die Tat umzusetzen. Gut Ding will Weile haben. Doch auch in den Produkten selbst sind Plastikanteile enthalten. Leider sind diese nicht nur als Mikroplastik Peelingperlen ersichtlich, sondern unsichtbar und in erschreckenderweise vielen Produkten beinhaltet.
In Deutschland muss jeder Inhaltsstoff deklariert werden. Auf der Verpackung stehen daher hieroglyphische Zeichen, die uns unter anderem verraten, welches Produkt der Umwelt schadet.

Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) und Greenpeace haben daher die kryptischen Abkürzungen für uns aufgeschlüsselt:

Abkürzung Kunststoff
AC Acrylates Copolymer
ACS Acrylates Crosspolymer
Nylon-6 Nylon-6
Nylon-12 Nylon-12
PA Polyamide
PMMA Polymethylmethacrylat
PE Polyethylen
PET Polyethylenterephthalat
PP Polypropylen
PUR Polyurethan
PS Polystyren
PEG Polyethylene glycol
PPG Polypropylene glycol
Dimethiconol
Methicone
Siloxane
Siesquioxane

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