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Holz und Lebensmittel – Eine perfekte Komposition

Holz und Lebensmittel

Welches Holz ist für den Kontakt mit Lebensmitteln geeignet?

Erst einmal vorweg: Holz ist antibakteriell. Vor allem in der Küche ist das natürliche Material nicht nur ein angenehmer, sondern auch ein hygienischer Zeitgenosse. Als Schneidebrett, Schüssel, oder Aufbewahrungsutensil – Holz ist angesagt und zusätzlich auch noch wohltuend. Die Natürlichkeit des Holzes bringt eine besonders beruhigende Note in Ihre Küchenräume.

Holz wirkt wegen seiner Gerbsäuren antibakteriell. Wenn es um den Kontakt mit Lebensmitteln geht, ist Holz deshalb ein besonders gefragtes Material. Lange Zeit war Holz in Verruf, für den Kontakt mit Lebensmitteln nicht geeignet zu sein. Deshalb wurde Holz im Lebensmittelbereich als unhygienisch abgestempelt. Da die Erde aber keine Scheibe ist, kam man dieser Holz-Lüge bald auf die Spur. Hingegen steht der davor gelobte Kunststoff seither in Verruf. Die chemische Zusammensetzung von Plastik beherbergt Bakterien, lässt sich schlecht reinigen und ist daher eine Keimschleuder. Von der späteren Entsorgung nur zu schweigen. Die Wissenschaft hat in zahlreichen Studien belegt: Holz ist wesentlich hygienischer als Plastik.

Welches Holz eignet sich besonders gut für den Kontakt mit Lebensmitteln?

Vor allem Harthölzer eignen sich besonders gut, um Lebensmittel darauf zuzubereiten oder zu servieren. Die zelluläre Beschaffenheit von Holz führt zu einer starken hygroskopischen Wirkung, denn Holz nimmt das Wasser aus seiner Umgebung auf. Saugt das Material die Feuchtigkeit der Keime auf, vertrocknen diese. Das heißt, der Wasserentzug der Holzoberfläche schafft eine lebensfeindliche Atmosphäre für Bakterien. Positives Fazit: Bakterien sterben ab. Diese physikalische Eigenschaft trifft auf alle Holzarten zu. Denn ein Baum ist von Natur aus darauf aus, Schädlinge und Keime fern zu halten. Dennoch haben extraktstoffreichen Hölzer eine verstärkt antibakterielle Wirkung.

Nussbaumholz gilt als großer Keimkiller. Das harte Holz eignet sich hervorragend, um allerlei Nahrungsmittel darin oder darauf zuzubereiten oder zu servieren. Das Holz verändert seine Form mit Nässe nicht und besticht mit wahrer Stärke. Sollte sich das Holz an der Oberfläche einmal abgewetzt haben, können Sie Ihren Gegenstand aus Nussbaumholz einfach abschleifen. Dadurch sieht es wieder wie neu aus. Auch Ahornholz, Buchenholz, Eichenholz, Kiefernholz und Lärchenholz lauern den ungewünschten Bakterien im Lebensmittelbereich auf.

Schneidebrett Magazin

Das mediterrane Olivenholz zeigt sich zusätzlich zu der antibakteriellen Eigenschaft auch noch geruchsneutral, denn das extrem harte Holz nimmt keine Gerüche an. Knoblauch und Zwiebeln können gemeinsam mit Obst auf dem gleichen Schneidebrett geschnitten werden.

Beruhigt können wir also Holzprodukte in den Küchenräumen verwenden. Die warme Erscheinung der verschiedenen Holzgegenstände macht das Kochen nicht nur schöner. Nun wissen wir: Die Zubereitung von Essen auf und in Holzprodukten ist antibakteriell und daher besonders für den Küchengebrauch geeignet.

Die richtige Reinigung von Holz im Lebensmittelbereich

Natürlich ist eine richtige Reinigung der verschiedenen Holzgegenstände wichtig. Geben Sie den Keimen keine Chance. Das Holz nach der Verwendung am besten sofort mit biologischem, sanftem Spülmittel und lauwarmem Wasser abwaschen. Lassen Sie das Holz jedoch niemals im Wasser liegen. Danach sollte das Holz gut austrocknen. Dafür, zur Unterstützung des Prozesses, können Sie das Holz auf die Heizung oder sogar bei 60 oder 70 Grad in den Backofen stellen. Doch Vorsicht: Lassen Sie den Holzgegenstand nicht zu lange an dem warmen Ort, weil die Holzoberfläche springen könnte. Als Tipp: Reiben Sie Ihre Holzprodukte ab und zu nach der Reinigung mit Leinöl ein. Das unterstützt die hygienische Oberfläche.

Beste Grüße

Ihr NATUREHOME Team

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