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Nachhaltigkeit mit Kindern

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Grünes Bewusstsein wird vor allem in jungem Alter geformt und geprägt. Entscheiden Sie sich für eine umweltfreundliche Erziehung, spielt Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle. Wenn es um umweltbewusste Gedanken bei Kindern geht, sind Sie als Eltern Vorbild Nummer Eins. Zeigen Sie Ihrem Kind, wie man im Kleinen die Welt ein Stückchen besser machen kann. Wir haben ein paar Tipps für eine nachhaltige Lebensgestaltung mit Kindern zusammengestellt.

Nachhaltig unterwegs – Lunchbox To Go

Spaziergänge in der Natur mit frischer Luft sind wichtige Tageselemente für Ihre Kinder. Was bei einem Ausflug ins Freie nicht fehlen darf, sind Snacks. Auf was man aber gern verzichten sollte, sind Single Use Transportmaterialen. Eine Lunchbox ist eine nachhaltige Alternative zu wegwerfbaren Tüten und anderen Verpackungsmaterialen. Frisches, geschnittenes Obst, Gemüse oder Brot kann gut in Dosen aus Edelstahl transportiert werden. Brei oder flüssigere Nahrungen kann man in alten, ausgewaschenen Marmeladen-, oder Gurkengläsern mit verschließbaren Deckeln in den Kinderwagen packen. Trinken wird vorzugsweise in wiederverwendbare Flaschen gefüllt. Zeigen Sie Ihren Kindern, dass eigens mitgebrachte Pause lecker ist.

Vermeiden Sie Müll

Bereits in jungem Alter entwickeln Kinder ein Gespür für Nahrung. Gesunde Lebensmittel sind wichtig für das Wachstum unserer Liebsten. Unverpackte Lebensmittel sind gut für die Umwelt. Da vor allem Plastikverpackungen die Erde überfluten, entwickelt sich das Bewusstsein wieder zurück zu unverpackter Nahrung. Nehmen Sie Ihr Kind mit auf den Wochenmarkt. Zeigen Sie Ihren Kleinsten, wie man ohne konventionelle Verpackungen frisches Gemüse, Obst, Käse und Brot in einem Korb nach Hause transportiert. Auch im Supermarkt können eigens mitgebrachte, wiederverwendbare Obst- und Gemüsebeutelchen für weniger Müll sorgen. Sprechen Sie mit Ihrem Kind, warum übermäßig viele Verpackungen gemieden werden sollten. Selbstverständlich kann nur äußerst schwierig komplett auf Müll verzichtet werden. Doch den Müll, welcher nicht vermieden werden kann, können Sie trennen. Das Wegbringen von Flaschen, Dosen und Kartonagen kann zu einer spielerischen Aufgabe gemacht werden. Was gehört in welchen Container?

Karton recycling

Upcycling mit Kindern

Alte Gegenstände & Verpackungen können wiederverwendet werden. Oder daraus Neues kreieren. Starten Sie ein DIY Projekt mit Ihren Kindern. Aus einer alten Dose kann ein Bienenhotel gebastelt werden. Einfach die Dose ausspülen, mit Stroh, Stöckchen und Halmen bestücken, und ihr ein adäquates Bienendesign verleihen. Ob sich Bienen und Hummeln dort einnisten werden? Ein alter Schuhkarton wird zu einem Aquarium, indem Sie die Wände blau anmalen und gebastelte Fische hineinhängen. Welche Pflanze aus dem Garten könnte in getrocknetem Zustand wie eine Unterwasserpflanze wirken? Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt

Nachhaltige Wickelmethode

Bis Ihr Kind eigenständig aufs Töpfchen gehen kann, werden Sie etwa 5000 Windeln verbrauchen. Gewöhnliches Windelmaterial enthält Plastik und verrottet nicht. Bedenkt man die große Menge Müll, sind Alternativen erwünscht. Sie können dabei zwischen Stoffwindeln, modernen Wickelsystemen mit Stoffwindel und ökologischen Wegwerfwindeln entscheiden. Eine andere Variante ist das Abhalten und die frühe Gewöhnung an den Gang zum Topf bzw. zur Toilette. Wer früh übt, lernt schnell.

windel-wiederverwendbar Stoff

Ökologisches Spielzeug

Auch im Kinderzimmer kann auf die Umwelt geachtet werden. Nicht jedes Plastikspielzeug ist für kreatives Spielen wichtig. Minimalismus kann man früh erlernen. Denn weniger ist oft mehr. So wird einzelnen Sachen mehr Beachtung geschenkt. Außerdem können Sie auf nachhaltiges Spielzeug achten. Holzmaterialen sind nicht nur eine umweltbewusste Entscheidung. Spielsachen aus natürlichem Material sind wesentlich gesünder für Ihre Jüngsten. Denn oft kauen und knabbern Kinder an ihren Spielgegenständen. Während sich giftige Farbstoffe und Plastikmaterialen von konventionalen Spielsachen ablösen können, stellt natürliches Holz keine Gefahr dar.

Bleiben Sie weiterhin natürlich!

Ihr NATUREHOME Team

Redakteurin auf Balkon

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