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Tag der Nachhaltigkeit

„24 Stunden Nachhaltigkeit sind nicht genug“

NATUREHOME feiert den Tag der Nachhaltigkeit! Im Kurz-Interview verrät Geschäftsführer Kurt-Georg Pfleiderer, warum er mit seinem jungen Unternehmen generell auf nachhaltige Materialien und ressourcenschonende Produktion setzt.

Herr Pfleiderer, am 4.6. ist der Tag der Nachhaltigkeit. Ist das für Sie ein Grund zum Feiern?
Ja und Nein. Zum einen ist es natürlich ein toller Erfolg, dass wir diesen Tag feiern. Das zeigt, wie sehr die wichtigen Themen Nachhaltigkeit und Schonung der Ressourcen an Bedeutung gewonnen haben und dass sie in den Köpfen vieler Menschen angekommen sind. Ich erinnere mich noch gut an Zeiten, in denen viele nicht einmal mit dem Begriff Nachhaltigkeit etwas anzufangen wussten. Da hat sich einiges getan und das ist ein Grund, zu feiern. Auf der anderen Seite will ich nicht so tun, als gäbe es nicht noch viel zu verbessern. Und 24 Stunden sind da lange nicht genug. Ressourcenschonung ist ein Thema, das uns alle – und da nehme ich mich privat gar nicht aus– jeden Tag beschäftigen und in unseren tagtäglichen Entscheidungen beeinflussen sollte.

Seit wann interessieren Sie sich für das Thema Nachhaltigkeit?
Das Thema Nachhaltigkeit spielte für mich schon immer eine große Rolle. Vielleicht gerade deshalb, weil ich schöne und hochwertige Dinge liebe. Design ist etwa Tolles, das bekenne ich ganz ehrlich. Doch ich bin kein Freund von schnellem und billigem Konsum, sondern – im Gegenteil – ein Gegner der Wegwerfmentalität. Deshalb achte ich sehr darauf, was ich privat kaufe. So kam mir auch die Idee für NATUREHOME. Ich wollte ein neues Unternehmen aufbauen, das hohe Qualität mit ökologischen Materialien und Design in sich vereint.

Wie setzen Sie das Thema Nachhaltigkeit in Ihrem Unternehmen um?
Wir verwenden für unsere Produkte nur Materialien aus nachhaltig gewonnenen Rohstoffen und achten auf eine ressourcenschonende Herstellung und ressourcenschonenden Vertrieb. So stammen alle unsere Hölzer, die wir benutzen aus zertifiziert nachhaltiger Forstwirtschaft. Bei unserem Baumstammhocker kenne ich beispielsweise den Förster, der mir genau sagen kann, von welchem Baum das Holz stammt.

Nachhaltigkeit schreiben sich viele Unternehmen gerne auf die Fahne, worin unterscheidet sich NATUREHOME von den anderen?
Als Markenhersteller für ökologisches Wohndesign geht es uns darum, das Zuhause vieler Menschen schöner und gesünder gestalten – aber eben nicht um den Preis der Umwelt. So käme es beispielsweise für mich nie in Frage, Produkte in Ländern wie China oder Bangladesch produzieren zu lassen. Allein aufgrund der langen Transportwege, von ethischen Arbeits- und Produktionsbedingungen ganz zu schweigen. Da ist es ein ganz anderes Gefühl, wenn ich aus unserem Büro in Potsdam ein paar Kilometer raus aufs Land nach Brandenburg fahre und dort in einer unserer kleinen Manufakturen einen Schwatz mit dem Tischlermeister halte. Und ich weiß, wenn ich mir beispielsweise einen unserer Hocker für mein Wohnzimmer gönne: Den werde ich viele, viele Jahre haben. Auch das macht nachhaltiges Denken für mich aus, das man bei Konsum langfristig denkt.

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