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Zuhause weniger frieren – Tipps für Frostbeulen

Wenn Sie zuhause schnell frieren, können Sie entweder die Heizung aufdrehen oder müssen kreativ werden. Im Netz finden sich viele Mythen über das Frieren, manche Tipps sind hingegen richtig clever. So kommen auch richtige Frostbeulen durch den Winter!

Zwiebellook gegen das Frieren

Mehrere Schichten übereinander zu tragen funktioniert sowohl draußen als auch zu Hause. Statt der dicken Jacke, in der Sie sich kaum bewegen können, tun es auch mehrere dünne Stoffschichten. Nichts wärmt so gut wie ein selbstgemachter Pullover aus Wolle! Besonders wichtig: die Sachen dürfen nicht zu eng sein. Erstens vermindern richtig enge Hosen sogar die Durchblutung und zweitens wirken die Luftschichten praktisch isolierend. Das ist der Grund, warum Jack im Wasser erfriert und Rose an der Luft überlebt! Denn Luft leitet Wärme vergleichsweise langsam.

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Warum wärmt eine Decke besser als ein Pullover?

Vor allem, wenn man stillsitzt, kühlt der Körper schnell aus. Darum hilft es Frostbeulen, sich unter eine warme Wohndecke zu kuscheln. Wenn Sie sich eine Decke überwerfen, bildet sich im Grunde eine Höhle, in der sich die Luft durch Ihre Körpertemperatur erwärmt und Ihnen ein wohliges Gefühl gibt. Wenn im Wohnzimmer etwa 20 Grad herrschen genügt eine einfache Baumwolldecke, die außerdem luftdurchlässig ist. Atmungsaktive Stoffe verhindern, dass Sie unter der Decke ins Schwitzen geraten und wieder zu frieren anfangen. Wenn es richtig kalt ist, isoliert eine einlagige Wohndecke nicht mehr genug. Im Schlafzimmer brauchen Sie darum eine richtige Bettdecke, die eine bauschige Füllung hat. Zwischen diesen Füll-Fasern sammelt sich Luft, was ihren Körper vor der kühlen Umwelt abschirmt. Daunen oder Schurwolle haben die beste Wärmeleistung. Bei Baumwolle brauchen Sie zwar ein höheres Füllgewicht, aber das Naturmaterial ist ein nachwachsender Rohstoff und in Bio-Qualität auf jeden Fall schadstofffrei.

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Alkohol kühlt aus

Trink was und es wird warm… das ist ein Trugschluss! Zwar fühlen wir die Kälte nach ein paar Gläschen nicht mehr, aber Alkohol weitet die Gefäße und sorgt dafür, dass wir schneller auskühlen. Wenn Sie sich zuhause ein Schlückchen im Tee genehmigen, schadet das nichts, aber draußen wiegt uns Alkohol in falscher Wärme. Zum Aufwärmen reicht aber ein Tee.

Scharfes Essen beim Frieren

Mit Ingwer oder Chili können Sie Ihrem Körper zumindest kurzzeitig vormachen, dass es warm wäre. In der Mundschleimhaut befinden sich nämlich Wärmerezeptoren, die durch scharfe Gewürze aktiviert werden. Leider hält dieser Wärmeschub nicht lange an, kann aber im ersten Moment helfen.

Spenden Kerzen Wärme?

Die Idee, die Temperatur mit Kerzen zu erhöhen, ist bestimmt schon vielen gekommen. Ein Teelicht spendet etwa 40 Watt an Heizleistung, was bei einer top-isolierten Wohnung etwa einen Quadratmeter erwärmen kann. Bei Altbauten brauchen Sie mindestens 3 Teelichte pro Quadratmeter, um diesen auf etwa 20 °C zu erwärmen. Da Kerzen aber Sauerstoff verbrauchen, muss ein Raum voller kleiner Flammen regelmäßig gelüftet werden, was die Wärme schnell verfliegen lässt. Kerzen sind zwar wunderschöne Deko- und Wohnaccessoires, aber als Wärmequelle leider nicht brauchbar.

Wie stark wir frieren hängt von der Anzahl unserer Wärmerezeptoren ab, die wiederum angeboren ist. Das heißt, es frieren nicht alle Menschen gleich stark. Dünne Menschen frieren mehr, während etwas Winterspeck tatsächlich isoliert. Aber statt im Winter zur Chipstüte zu greifen, empfiehlt sich mehr Bewegung. Das hält warm! Und übrigens: Je mehr Muskelmasse Sie haben, desto schneller wird Ihnen wieder warm, denn Muskeln produzieren beim Zittern viel Wärme.

Ratgeber NATUREHOME 2019

Kommen Sie warm durch den Winter,
Ihr NATUREHOME Team

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