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Naturholzmöbel richtig pflegen: Wertvolle Tipps zur nachhaltigen Pflege

Reinigung und Pflege von Holzmöbeln
Natürliche Holzgegenstände erfüllen unser Zuhause nicht nur mit Wärme. Das natürliche Holz hat viele positive Eigenschaften. Während Naturholzmöbel das Klima in Innenräumen regulieren und angenehm gestalten, können die offenen Poren der Holzoberflächen sogar antibakteriell und antistatisch wirken. Damit das Holz auch noch nach langer Zeit diese tollen Eigenschaften vorweisen kann, ist es wichtig das Naturholz richtig zu pflegen. Als Naturholz-Hersteller kennen wir uns bestens mit der Reinigung und Pflege von Holzprodukten aus – heute wollen wir unser Wissen mit Ihnen teilen.
Lesen Sie hier: 4 wertvolle Tipps zur nachhaltigen Naturholz-Pflege:

Sanfte Holzreinigung für jeden Tag

Holz ist ein sehr natürliches Material, das eine sanfte Reinigung bevorzugt. Hier haben Chemikalien und andere aggressive Reinigungsmittel nichts zu suchen. Denn mit den falschen Reinigungsmitteln machen Sie die Holzoberfläche stumpf und matt. Das will natürlich niemand.
Für die richtige Reinigung bevorzugen Sie bei der Naturholzpflege ein sanftes, ökologisches Reinigungsmittel. Auch bei der Wahl des Tuches ist Vorsicht geboten. Microfasertücher eignen sich zum Beispiel NICHT zur Naturholzpflege. Ein einfaches Bio-Baumwolltuch ist perfekt, wenn Sie noch lange Zeit den Glanz des Naturholzes sehen und spüren wollen.

Einölen als besondere Form der Naturholzpflege

Die Oberfläche von Holz braucht, genau wie die menschliche Haut auch, ausreichende Pflege und eine gesunde „Ernährung“. Damit Naturholz seine positiven Eigenschaften behält, ist es wichtig, dem Holz eine gute Nahrungsgrundlage zu bieten. Diese kann in Form von biologischem Holzölen erfolgen. Mindestens einmal im Monat sollten Sie deshalb die Naturholzoberflächen in Ihrem Zuhause einölen. Achten Sie dabei auf ein auf das jeweilige Holzprodukt abgestimmtes Naturöl. Dieses kann ein eigens dafür vorgesehenes Holzöl sein oder aus Ihrem Küchenschrank stammen. Bei Holzgegenständen, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen, sollten Sie auf einfaches Lein- oder Sonnenblumenöl zurückgreifen.
Das Öl wird mit einem Bio-Baumwolltuch sanft in das Holz einmassiert. Lassen Sie dieses kurz einwirken. Anschließend entfernen Sie das Öl, das das Holz nicht eingezogen hat mit einem einfachen Papier-Küchentuch und polieren die Holzoberfläche mit einem Bio-Baumwolltuch auf. Lüften vertreibt den etwas intensiven Ölgeruch.
Achtung: Ölige Lappen und Baumwolltücher nach der Benutzung umgehend ins Wasserbad tauchen, da diese hochbrennbar sind und schnell ausgespült werden sollten.

Was hilft gegen Dellen und Kratzer in Naturholz?

Wussten Sie, dass man Dellen und Kratzer aus Naturholzoberflächen einfach ausbügeln kann? Für diesen Trick müssen Sie nicht zum Schreiner werden. Schleifen Sie die betroffene Stelle einfach etwas an. Anschließend bedecken Sie die Stelle mit einem feuchten Tuch und schalten das Bügeleisen auf Dämpfen. Dämpfen Sie nun die Stelle unter dem feuchten Tuch gut durch. So können sich die eingedrückten Holzfasern wieder aufrichten. Lassen Sie das Holz im Anschluss gut trocknen. Die getrocknete Stelle können Sie dann erneut anschleifen und mit Naturöl einreiben.
Aber Vorsicht: Lackiertes Holz darf NICHT gebügelt werden!

Wenn gar nichts mehr hilft

Wenn all unsere genannten Pflegetipps nicht mehr helfen, ist es an der Zeit, den Naturholzmöbeln einen neuen Schliff zu verpassen! Wussten Sie, dass man Naturholz komplett abschleifen kann? Einfach die Gegenstände oder Möbel in ihre Einzelteile zerlegen und die Fronten komplett abschleifen, einölen und wieder zusammenschrauben. Sie werden sehen, nach dieser Aktion sehen Ihre Naturholzmöbel wieder aus wie am ersten Tag!

Viel Spaß beim Pflegen und Aufpolieren,
Ihr NATUREHOME Team

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