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Was ist Glück?

Glück ist das Ergebnis des Zusammentreffens besonders günstiger Umstände oder eine günstige Fügung des Schicksals, so lautet die Definition im Duden.
Doch was ist Glück wirklich? Wann können wir „von Glück reden“?
Glück Kleeblatt

Das Glück gestern

Seit jeher beschäftigen sich die Menschen mit der Frage nach dem Glück. Waren es früher nur die Philosophen, die dem Glück auf der Spur waren, so sind es mittlerweile wir alle, die das Glück wollen, brauchen, suchen.

Doch schon 6 Jahrhunderte vor Christus behauptete Lao Tse: Wenn der Mensch das Glück sucht, wird er es nicht finden. Das wahre Glück liege in der Untätigkeit.
2 Jahrhunderte später hatte der Philosoph Epikur eine andere Meinung. Glück war für ihn vor allem eins, nämlich Lust. Eine hedonistische Denkweise, die heute weit verbreitet ist. Glück ist die vollkommene Zufriedenheit und mehr. Glücklich sind wir dann, wenn wir alles haben. Ist das so?

Das Glück heute

Heutige Glücksforscher fanden heraus, dass unter den Bewohnern von 155 Ländern, vor allem Dänen, Schweizer und Isländer am glücklichsten sind. Gründe sehen die Forscher darin, dass diese Länder dank ihrer langen demokratischen Tradition den Bürgern ein hohes Maß an Mitbestimmung geben. Der dadurch herrschende materielle Wohlstand macht glücklich.

Wenn Sie schon einmal etwas von dem Land Bhutan gehört haben, dann wissen Sie vielleicht, dass dort nicht die Erhöhung des Bruttosozialproduktes zählt, sondern das Bruttosozialglück im Mittelpunkt steht.
Auch Hawaii richtet sich nach dem Glück. Das Grußwort Aloha umfasst die Lebenseinstellung der Inselbewohner. Der Aloha-Spirit bedeutet ein Leben in Glück, Harmonie und Gesundheit. Tiefer Respekt und Toleranz gegenüber dem anderen ist außerdem miteingeschlossen.

Wann fühlen wir uns glücklich?

Doch wann fühlen wir uns denn nun glücklich? Die Wissenschaft erklärt es so: Wenn etwas besser ist als erwartet, dann stoßen wir den Glücksstoff Dopamin aus. Diesen leiten wir in das Gehirn weiter. Dort produzieren Neuronen opiumähnliche Stoffe. Genau dann fühlen wir uns euphorisch und glücklich. Zusätzlich werden wir aufmerksamer. Das Glücksgefühl kann als ein Nebenprodukt unseres Lernvermögens angesehen werden. Und das heißt?

5 Glücklichmacher

Nun haben wir alles geklärt. Aber was macht uns nun wirklich glücklich? Folgende Faktoren sorgen für Glück. Probieren Sie es:

Freunde
Menschen mit Freunden leben glücklicher und länger. Denn Teilen macht Spaß!

Liebe
Verliebte Menschen sind glücklicher. Das ventrale Tegmentum, also das „Belohnungssystem“ im Gehirn, überschwemmt dann den gesamten Körper mit Glücksbotenstoffen.

Geld
Geld macht uns glücklich, solange wir damit unsere Grundbedürfnisse befriedigen. Alles darüber kann aber ins Gegenteil schwenken.

Berührungen
Berührungen die länger als 20 Sekunden andauern, machen glücklich. Dann werden der Glücksstoff Oxytocin und körpereigene Endorphine ausgeschüttet.

Der Blick ins Grüne
Wenn Sie ins Grüne blicken, werden Sie glücklich. Natur bietet nicht nur einen grünen Blick, sondern auch gute Luft und frische Düfte.

In diesem Sinne – viel Glück & Gesundheit!
Euer NATUREHOME-Team

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